Ein junger Erfinder testet eine transparente Turbinenapparatur in einem fließenden Fluss
Alle Innovationen

Die Strömung bleibt. Die Kraft wird genutzt.

Energie aus fließendem Wasser, ohne die Strömung frontal auszubremsen

Muss man Wasser aufstauen und abbremsen, um ihm Energie zu entnehmen?

Klassische Wasserkraft stellt der Strömung eine Fläche entgegen. Die Röhrenkörperturbine – Grundlage ist das Gebrauchsmuster DE 20 2017 004 975 U1 – geht anders vor: Das Wasser läuft durch einen spiralförmigen Röhrenkörper mit geringer Innenreibung und wird darin fortlaufend seitlich umgelenkt. Die dabei entstehende Reaktionskraft versetzt den Röhrenkörper in Drehung.

Die Idee

  • 01Ein spiralförmiger Röhrenkörper mit geringer Innenreibung führt das Wasser.
  • 02Das Wasser wird im Verlauf der Spirale kontinuierlich seitlich umgelenkt.
  • 03Die Reaktionskraft dieser Umlenkung überträgt ein Drehmoment auf den Röhrenkörper.
  • 04Der Rotor ist am Röhrenkörper befestigt, der Stator kann auf einer feststehenden Achse verbleiben.
  • 05Eine Übersetzung ist optional, je nach Strömungsgeschwindigkeit und Generator.

So funktioniert es

  • Horizontale Flussvariante: schwimmende Ein-Punkt-Aufhängung, die sich selbst in die Strömung ausrichtet, oder feste Verankerung.
  • Vertikale Variante an Wehren und Fallstufen: Hier wird zusätzlich die potenzielle Energie der Fallhöhe genutzt.
  • Modulare Erweiterung: mehrere Körper lassen sich zu Clustern zusammenschalten.
  • Der Aufbau kommt ohne Aufstau und ohne quer stehende Rotorfläche aus.

Was daran anders ist

  • Nutzung der Umlenkkräfte statt frontaler Abbremsung der Strömung.
  • Kein Aufstau nötig: Flüsse können bleiben, wie sie sind.
  • Schwimmende, selbstausrichtende Montage als Alternative zu schweren Bauwerken.
  • Zwei Bauformen aus einem Prinzip: Fluss horizontal, Wehr vertikal.
  • Ökologische Vorteile sind Konstruktionsziel des Prinzips, solange sie nicht gemessen sind.

Das haben wir bereits

  • Gebrauchsmuster DE 20 2017 004 975 U1.
  • Ein größerer Prototyp wurde in der Elbe praktisch getestet und vermessen.

Das wollen wir nachweisen

  • Modellrechnungen für eine angenommene Anströmfläche von 2 m × 1 m bei 2 m/s ergeben rund 20–28 kW. Das sind Rechenwerte, keine Messergebnisse aus der Elbe.
  • Kontrollierte Leistungsmessungen mit dokumentierten Strömungsbedingungen.
  • Optimierung der Spiralgeometrie und der Innenreibung.
  • Skalierung und Standortvalidierung für horizontale und vertikale Bauform.

Wo es wirken kann

  • Flüsse und Kanäle ohne Aufstau
  • Wehre und niedrige Fallstufen
  • Netzferne Versorgung entlang von Gewässern
  • Bestehende Wasserbauwerke ohne größeren Umbau

Weitere Informationen
anfordern

Factsheets, technische Unterlagen und Präsentationen zu Röhrenkörperturbine sind keine öffentlichen Downloads. Sagen Sie uns, wer Sie sind und was Sie brauchen — wir teilen, was angemessen ist.

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Beantwortung Ihrer Anfrage. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung.